Dr Vierjährig philosophiert

Er isch wider z’ vyl mit em Hund ummedroolt
Und lytt uff em Bode, isch taig.
Zem Uusrueije syg doch dr Bode nit doo,
Er wiss doch, wie ungärn si ’s haig,
Sait ’s Mammi. – Dr Bueb sait :“Dr Bläss lytt jo au
Als ane wo ass sich ’s grad gitt !“
– „Dr Blässli“ (sait ’s Mammi) „– isch nummen e Dier,
Und du bisch e Mensch – waisch das nitt ?“

Dr Bueb macht e Lätsch und (das hett er vo mir !)
Sait : „Mach mer dr Schimmel nit schych –
Wie langwylig, immer e Mensch z’ sy . . . dasch bleed –
E Dier hett ’s vyl scheener als ych !“

Inzwische hett ’s Mammi dr Oofen uusgruumt,
Legt Speenli und Schytt uff ’s Babyr
Und zinserlet – aber es brennt aifach nitt,
Es qualmt numme, bissig, unghyr.
’s probiert und probiert – aber ’s brennt aifach nitt,
Und ’s stehnt langsam, ’s Grytz dät em weh !
Wär springt do voll Yfer derzue und gebirt
E typischi Ursli-Idee ?

„Au Mammi, wenn Du nur ai Zindhelzli hättsch –
Das ainzig verleschti Dir ganz –
Und wenn ych e richtigs glains Dejfeli wär,
Ains mit eme fyrige Schwanz –
Ych fahrti in Oofen als glieijge Blitz
Und miecht mit em Schwanz dinn e Fyr –
Denn hättsch Du e Fraid und De spartisch no Gäld,
Denn ’s Afyrholz kämt Di nimm dyr !“

Er gumpt em an Hals, und er briehlt :“Gäll das wär ’s !“
E Schmitzli als Lohn isch dr Schluss vom Kommärs . . .


Mit Bleistiftzeichnung von Sohn Urs mit Bolos Kommentar:
„Von URS: ’s Schweschterli mit Zepf, zaichnet vom 4jährige Briederli im Jahr 1945“