Chullechullechullechullechull!

Wie ’s bi de Mensche Kolderi gitt,
Gitt ’s Kolderi bi de Dierer;
D› Frau Obrischt hett so aim im Hof,
E dolle Gschraiverfiehrer;

E Truthahn isch es, mächtig grooss
Und frächer ass e Wanze.
Kuum kunnt e Mentsch, so schiesst er loos
Und kunnt voll Daibi z› danze.

Jetz stämmt er d› Fligel boodewärts,
Vor Zorn schwillt em dr Nabel,
Und knallrot waggst em d› Nasehutt
Und lambbt em ibere Schnabel.

„Wie dä-n-e Schnudernase hett !»
Lischplet my Spatz vor Stuune.
Jetz schloht er ’s Rad – ai Fäderepracht
Vo rot-gääl-grientschelig-bruune . . .

Er drillt sich links, er drillt sich rächts
Und zitteret vor Wulle,
Gseht hinde wiene Fächer uus
Und tuet mainaidig gschwulle.

Kennt dä-n-emänd sy Fäderepracht
Und dänggt sich: Stuune mien er ?
Es stuunt au ächt, my Grettli ! ’s blogt ’s
E Froog, y gseh ’s . . . und pletzlig frogt ’s:
«Loos . . . wie lang bliehje d› Hiehner ?»

Bolo


Anfangs 1940er Jahre, unterwegs im Dorf mit Töchterlein Marly