Si drächle wider

Si drächle wider uff em Bruederholz!
Si stolpere iber Stobble querfäldy –
By mänggem isch der Babbe gar derby
Und resslet mit und hett e Haidestolz,
Wenn ihm sym Bueb sy Drach am scheenschte goht
Und meegligscht bald und hooch am Himmel stoht.

Dert gseht me ain sich mit sym Adler brischte!
Dä waiß ganz gnau, wie är bewunderet wird. –
Dert macht e Drach als Kepfli (unrächt gschirt!),
Und wyter äne raast ain wägere Kischte
Und bringt si trotz em Waible nitt in d’Heechi.
«Dä Kaschte isch doch zschwär!», teents in der Neechi.

«Er wär nit z’schwär», sait do e bsetzte Ma:
«E soone Kischte styggt halt nit so gschwind –
Ganz bsunders hitt nit – s fählt am Oberwind!»
Me merggt: Dä wird als Bueb au drächlet ha;
Und ywandfrey gits d’Antwort uff die Froog,
Wo däm sy Bueb briehlt: «’s fählt doch an der Woog!»

Die aigeni Drachezyt verliert ihr Glanz,
Wenn me die hitt erläbt – s dunggt aim unghyr:
Mir hänn als Lätschli bäschelet uus Babyr –
Hitt het dr Drach … e Damestrumpf als Schwanz!
Bym erschte Aabligg will’s aim nit in Molli —
Und doch: Er goht! Styggt! Stoht! Das isch jo ’s Dolli!

Oh Buebenalter! Und oh Drachezyt!
Waisch, daß e diefe Sinn drhinder Iyt?
By mänggem Mentsch isch’s glych wie bymene Drach:
Hett ain sich uffezwängt mit Ach und Grach
Und blait sich doobe … nutzts em bletzlig nyt –
E Schiggsalsfinger längt in d‘ Dracheschnuer –
Was ibrig blybt, hangt, wenns no ordlig goht,
Ammene Baum – vilicht au ammene Droht,
Und umme isch es mit der Himmelsfuehr.

Drum lehr gly, Bueb, was d’Drache aim verzelle:
Me sott nie allz’hoch obenuuse welle.