Babbi, wo bisch?

Stohsch uff dr Wacht und hesch ’s Gwehr in de Händ ?
Lysch uff em Strauh in dym Kantonemänt ?
Sitzisch emänd grad bim schrybe-n-am Disch ?
Babbi, wo bisch ?

Wo Du au bisch – kaini Sorge bruuchsch ha :
Mir, Dyni Kinder, mir stelle dr Ma,
Hälfen im Mammi, was hesch und was gisch –
Babbi, wo bisch ?

Frog ych als ’s Mammi, denn stuunt ’s, und denn sait ’s:
’s stieng jo im Brief : „Irgendwo in der Schweiz !“
Denn wird ’s als still, hersch e Fliegen am Disch –
Babbi, wo bisch ?

Z’ nacht tien mir amme, ass schlofte mer y ;
Goht ’s denn e Wyli, denn merke mir gly,
Dass unser Mammi nit ygschlofen isch –
Babbi, wo bisch ?

Griegsch Du my Briefli, so isch ’s vilicht Nacht ;
D’ Haimet ka schloofe: Dr Babbi, dä wacht !
Mäng tausig Babbi stehn knorrig und frisch –
Babbi, wo bisch ?

Jetz her ych uff, ’s het kai Wertli meh Platz –
Nur no e Schmitzli . . . Dy härzige Schatz !
Kunnsch emol zrugg – mai denn juble mir froh :
Babbi –
Babbi –
Bisch wider do !


Das Manuskript enthält die Notiz „’Tra–la–lala–la? ’s Liedli vo 1939 – 1945