Gilberte de Courgenay

Ein Theaterstück und ein Roman aus der Grenzbesetzung 1914 bis 1918 von Rudolph Bolo Mäglin.

Erstauflage von 1939 bei swissbib                  Zweitauflage von 1941 bei swissbib

Erstauflage 1939: Mit Zeichnungen von Karl Hindenlang und Umschlag von Pierre Gauchat. Erlenbach-Zürich. E. Rentsch-Verlag.
Zweitauflage 1941: Mit Zeichnungen von Karl Hindenlang. Zürich. A. Fehr-Verlag.

 

C’est qui „la petite Gilberte“?

Erster Weltkrieg: Die Ajoie war von Krieg führenden Mächten umgeben. General Wille schickte deshalb viele Schweizer Soldaten in den Pruntruter Zipfel. Wer in Courgenay stationiert war, traf sich im grössten Saal des Dorfes zum Trinken, Diskutieren und Kartenspielen. Um den Ansturm bewältigen zu können, musste die ganze Wirtsfamilie anpacken: die Eltern, die beiden Buben, die drei Töchter und die Cousinen. Die jüngste Tochter, die damals 18-jährige Gilberte Montavon, servierte. Da Gilberte zuvor in der Deutschschweiz gelebt hatte, konnte sie sich in Dialekt mit den Soldaten unterhalten.

Das Hotel de la gare in Courgenay

«Sie war zudem sehr charmant. Und sie hatte ein schier unglaubliches Personengedächtnis. Die Soldaten schätzten es, dass Gilberte sie bereits beim zweiten Besuch mit Namen begrüsste. Bald schon schwärmten diese von der „petite Gilberte“. Einige erzählten ihr auch, wo der Schuh drückt. Gilberte hörte zu, nähte bei Bedarf einen Knopf an oder griff für Offiziere, die der französischen Sprache zu wenig mächtig waren, in die Tasten», erzählt heute Eliane Chytil-Montavon, Gilbertes Nichte, welche das heruntergekommene Hôtel de la Gare mittels einer Stiftung vor dem Abriss retten konnte und es zu einem Museum mit Restaurant umfunktioniert hat. [Quelle: Berner Zeitung]

Am Anfang war das Lied

Dass Gilberte bis heute nicht vergessen wurde, ist in erster Linie drei Entlebucher Soldaten zu verdanken, welche in Courgenay stationiert waren und das selbstkomponierte Lied über die charmante Wirtstochter 1915 erstmals im Hotel de la gare vor den Augen Gilbertes uraufführten. Die Namen dieser drei Soldaten, welche während den Recherchen zum Buch Das Lied von Courgenay aufgedeckt werden konnten, sind von links nach rechts Johann Renggli, Robert Lustenberger und Oskar Portmann.

Ebenfalls mitverantwortlich für den künftigen Ruhm seiner Schwester war Paul Montavon, welcher 1915 als geistesgegenwärtiger elfjähriger Knabe den Text und die Noten dieses Soldatenliedes notierte, in welchem seine grosse Schwester derart ruhmreich besungen wurde. Paul Montavon arbeitete später als Musikprofessor und Komponist. In Courgenay wurde ein Strasse nach ihm benannt.

Für Gilbertes folkloristische Unsterblichkeit ist indes Hanns In der Gand hauptverantwortlich. Der Komödiant und Musiker, der bei seinem ersten Courgenay-Besuch von der sagenhaften Serviertochter gehört hatte, holte diese 1917 bei einem Auftritt zu sich – und trug das zweisprachige Lied «La petite Gilberte» (von dem man lange fälschlicherweise annahm, dass er er es selbst komponiert hatte) in der heute bekannten Interpretation vor.
Das Publikum stimmte begeistert in den Gesang mit ein. Der Ohrwurm wurde zum Volkslied – und Gilberte, wie auch Hanns In der Gand, im ganzen Land bekannt.
[Quelle: Berner Zeitung]

Durch Bolo zum Mythos

Soviel zur realen Figur der Gilberte Montavon. Doch wie wurde daraus eigentlich die fiktive Figur, die Volksheldin, die «Gilberte de Courgenay»?

Dies erklärt der Autor in einem Vorwort zur Erstauflage seines Romans von 1939 gleich selbst:

Auf einer der vielen Fahrten, die meinen Freund Hasler beruflich und mich zu meinem hellen Vergnügen in die herrlichen Freiberge (des Jura) führten, sahen wir – neben allem, was landschaftlich jene Gegenden so liebenswert macht – Soldaten im „Wiederholiger“ … das war die Geburtsstunde der Idee, ein Grenzbesetzungsstück zu schreiben. Der erste Titel hieß „Fünf von der Batterie 36“. Um mich – wie man zu sagen pflegt – „inspirieren“ zu lassen, nahm ich Standquartier auf Les Rangiers. Von dort aus klopfte ich, jeden Tag in einer andern Richtung, mit dem Wolfshund „Rex“ den halben Jura auf Schusters Rappen ab. Es waren herrliche Tage und es konnte nicht ausbleiben, daß man meuchlings mit Verwandten der in hunderttausend Soldatenherzen weiterlebenden Gilberte zusammenkam … Da hieß das Stück von jener Stunde ab „Gilberte de Courgenay“, und es nahm, schneller, als überhaupt die Idee entstand, Formen an: So fand ich den Zentralpunkt für die „Fünf von der Batterie 36“. Selten hat mir eine Aufgabe mehr Freude gemacht als just diese: Bei einem guten Tropfen zu Hause und im halben Jura Anekdoten aus jenen Zeiten zu sammeln. Alte Troupiers kriegten leuchtende Augen beim Erzählen so vieler schöner Erinnerungen an ihre jurassischen Grenzbesetzungstage – das ergab eine Fülle an Material, die für ein halbes Dutzend Stücke ausgereicht hätte. Es hatte immerhin den Vorteil, daß diese Wochen der Unterhaltung mit alten Troupiers in den Freibergen, am Vierwaldstättersee, am Greifensee, auf dem Bienenberg und selbst im Bündnerland mir die Gewißheit gaben, daß „la petite Gilberte“ lebendiger als je in rührender Erinnerung steht. Zweifellos hat dazu auch das Lied von Hanns In der Gand beigetragen (das er leider nicht freigab, sodaß wir gezwungen waren, ein neues zu schreiben); immerhin wäre auch das Lied nicht entstanden, wäre die Gilberte nicht diese Gilberte gewesen, die sie eben war ( und heute noch ist). Und wenn sie nun – auch im Stück – zur symbolischen Figur geworden ist, so ist das ihrer Liebenswürdigkeit, ihrem Charme, ihrer „Soldatenmütterlichkeit“ zuzuschreiben, über welche Eigenschaften ich in den Reise- und Arbeitsmonaten vom Mai bis zum November 1938 aber auch von allen, mit denen ich plaudern durfte, Begeistertes hörte. Möge sie mir verzeihen, daß ich das Stück schrieb, ohne vorher ihre Einwilligung zu holen – sie hätte diese Einwilligung bei ihrer Bescheidenheit gewiß nicht gegeben … und aus meinem Plan wäre nichts geworden.

Ein recht spontaner Einfall für ein einfaches Soldatenstück also, das durch die ursprünglich eher zufälligen Begegnungen mit Bekannten und Sympathisanten Gilbertes folgenschwere Anpassungen durchlebte. So schreibt auch Franz Burgert in Das Lied von Courgenay:

Sein erster Titel „Fünf von der Batterie 36“ wäre schwerlich in die Geschichtsbücher eingegangen.

Womit er wohl recht hat, denn erst in Gilberte hatte Bolo die für seinen Roman passende Heldin gefunden.
Bolos Unverfrorenheit, seine Geschichte ohne das Einverständnis der eigentlichen Hauptdarstellerin zu publizieren, tadelt Burgert mit einem Augenzwinkern:

„Den Jura“ hat der bekannte Fasnächtler also „studiert“. „Jura“ aber offensichtlich weniger, sonst hätte er wissen müssen, dass er mit seinem Stück massiv in die Persönlichkeitsrechte eines Menschen eingriff.
[…]
Damit der „Mythos Gilberte“ entstehen konnte, brauchte es nicht nur die Entlebucher und Hanns in der Gand, sondern auch die Dreistigkeit eines Rudolf Bolo Maeglin, der ihn eigentlich schuf.
[…]
Schlaflose Nächte dürfte diese Dreistigkeit dem Autor warscheinlich kaum verursacht haben, war ihm doch bewusst, dass er für eine gute Sache schrieb. Denn es besteht kein Zweifel daran, dass Rudolf Bolo Maeglin dem liberalen und linken Spektrum innerhalb der Geistigen Landesverteidigung angehörte […].

Als die Schweiz also vor dem zweiten Weltkrieg Krieg an der Deutschland-Frage entlang der Sprachgrenze zu zerbrechen drohte, wurde die Serviertochter Gilberte im August 1939 in einem Theaterstück von Rudolf Bolo Maeglin unfreiwillig zur nationalen Ikone stilisiert. Für die „reale“ Gilberte war diese über Nacht erlangte Bekanntheit nicht nur ein Segen, wie Bolo im Vorwort zur zweiten Auflage des Romans missbilligend darlegt:

Die eine verächtliche Katergorie besteht aus Leuten, die in der letzten Zeit
von einem „Riesenvermögen“ flunkerten, das die stille Stück- und Romanheldin inzwischen durch Bühne und Buch verdient habe. Wahr ist, daß sie von allem Anfang an nicht im allermindesten irgendwie damit zu tun hatte, weder ideell, noch viel weniger materiell!
Die andere ebenso bemerkenswerte Kategorie Leute setzt sich aus ganzen Meuten von gedanken- und taktlosen Reklametigern, Autogrammjägern und ähnlichen Zeitgenossen zusammen, die in unbeschreiblicher Weise Monate für Monate die wirkliche Gilberte in ihrem Privatleben belästigten, als wäre sie irgend ein reklamesüchtiger Filmstar und nicht jene stille, schlichte und liebenswerte Frau, die sie in Wirklichkeit ist. Es ergeht deshalb die Bitte an alle Leserinnen und Leser des Buches, in ihrem gesamten Bekanntenkreise aufklärend zu wirken und mitzuhelfen, dieser billigen und im Grunde so unschweizerischen Sensationslust entgegen zu steuern, damit die völlig ohne ihren Willen und ohne ihr Zutun zur kleinen Heldin gewordene liebe Frau Gilberte fürderhin unbehelligt bleibe. Die Leserinnen und Leser, die hierzu beitragen, erfüllen damit auch dem Autor einen ebenso sehnlichen, als herzlichen Wunsch!

Ihre wirklich grosse Woge an Bekanntheit erlangte Gilberte Montavon aber bereits durch das Theaterstück „Gilberte de Courgenay“ (ein „Singspiel“), das im selben Jahr vor dem Roman erschienen war und im Schauspielhaus Zürich am 24. August 1939, eine Woche vor Kriegsbeginn, uraufgeführt wurde. Hierzu nochmals Burgert:

Hätte Rudolf Bolo Maeglin nur seinen Roman geschrieben, hätte das für sie [Gilberte] wohl keine so einschneidenden Folgen gehabt. Doch das Theaterstück machte Furore.
Bei der Premiere von „Gilberte de Courgenay: Ein Stück aus der Grenzbesetzung 1914 bis 1918“ wird nicht nur die sie verkörpernde Schauspielerin, sondern vorallem „die echte“ Gilberte mit Ovationen bedacht! Sie wird zum Star im Schauspielhaus Zürich – das mit dem Stück die enue Theatersaison eröffnet (Musik: Hans Haug, Inszenierung: Léonhard Steckel und Richard Schweizer, der bereits das Drehbuch zum erfolgreichen FIlm „Füsilier Wipf“ geschrieben hatte). Die acht Vorstellungen im Schauspielhaus waren alle sofort ausverkauft. Es folgten 125 im riesigen Kino Corso, 80 in Basel, 50 in St. Gallen usw. Einen solchen Erfolg hätte sich auch Rudolf Bolo Maeglin wohl nicht träumen lassen.

Von Gilberte selbst hat man später Briefe an ihren Bruder Paul gefunden, in denen sie 2 Tage nach der Premiere des Theaterstücks  ihre Erschöpfung zum Ausdruck brachte:

Flyer zur Uraufführung Gilberte De Courgenay 1939

Man kann nicht mehr in meine Wohnung eintreten, so voll ist sie von Blumenkörbchen, Bergen von roten und weissen Krawatten, und ich versinke in einer Flut von Briefen. […] Obwohl ich nach der Vorstellung dem Publikum von meiner Loge aus gedankt und es begrüsst hatte, wollte die Menge nicht weggehen, und ich musste hinuntersteigen, damit man mich aus der Nähe sehen konnte. Ich versichere dir, dass ich ein Hemd nassgeschwitzt habe! Unmöglich, dir mehr zu schreiben, mein Telefon läutet ununterbrochen! […] Der Donnerstag Abend hat sich für mich bis 3 Uhr Morgen verlängert, ich habe die Nase voll … Gilberte!

Das Stück wurde in Kürze zum meistaufgeführten Theaterstück des Krieges, bis heute zählt es über 450 Aufführugen.

Jörg Schneider in „Gruss an Gilberte“ 1989

Das Timing war definitiv der Kernpunkt des Erfolges – das Stück traf nicht nur den Zeitgeist zum Kriegsausbruch perfekt sondern schaffte es ausserdem, die Menschen im Zustand von Angst und Ungewissheit an die Wehrhaftigkeit der Schweiz in einem ählichen, lediglich 21 Jahre  zurückliegenden Krieg zu erinnern und ihnen damit Halt und Stolz in einer unsicheren Zeit zu geben. Bolo wollte ein Volkstück schreiben, das die Herzen der Menschen erreicht. Und das scheint ihm gelungen zu sein.

Mit in diesem Singspiel enthalten sind 6 von Hans Haug komponierte und von Bolo getextete Lieder, von denen man sich eine Version aus einer Aufführung von 1989 (namens „Gruss an Gilberte“ unter der Regie von und mit Jörg Schneider, Paul Bühlmann, u.v.a.) auf seinem Youtube-Kanal zu Gemüte führen kann.

Lieder aus dem Soldatenstück Gilberte de Courgenay

Download ⭳

Eine witziges Detail: Das echte Gilberte-Lied durfte, wie im Vorwort der Erstausgabe erwähnt, bei der Uraufführung nicht verwendet werden, da Hanns In der Gand es nicht freigegeben hatte. So kam es, dass Bolo und Hans Haug kurzerhand ein eigenes Gilberte-Lied kreierten, das ähnlich in Text und Melodie aber rechtlich unverfänglich war.

Das Original Liederbuch mit Text und Noten kann ausgeliehen werden via swissbib.

Der Roman zum Stück

Noch im selben Jahr folgte dem Theaterstück ein Roman, welcher ein Verkaufschlager wurde und die Herzen einer Schweizer Bevölkerung, welche mit Angst dem zunehmenden Kriegstreiben des zweiten Weltkrieges entgegensah, höher schlagen liess.

In Literaturkreisen ernteten Roman (wie auch das Stück) nicht nur tosenden Beifall, wie der Erfolg vermuten liesse, sondern auch überaus harsche Kritik, die Bolo im Vorwort der Zweitauflage scharfzüngig tadelt.

Wie bei der Uraufführung des Stückes prominente Kritiker darüber
schrieben, „weder Autor noch Komponist haben sich Mühe gegeben in die Tiefe zu dringen, sie plätschern hübsch an der Oberfläche“, ein Urteil, das nur völliger Verkennung der Autorenabsicht und Ueberheblichkeit gegenüber einfacher und anständiger Volkstümlichkeit entspringen konnte – fanden sich auch geistig und militärisch subalterne Elemente die […] das Buch in einfältigster Weise angriffen und sogar beim Armeestab den Antrag auf Konfiskation stellten. Die Antwort dürfte sie überrascht haben: Der Armeestab lehnte nicht nur das Ansinnen und die an den Haaren herbeigezogenen Argumente ab, sondern er bezeichnete darüber hinaus das Buch als „aus gesunder vaterländischer Gesinnung heraus geschrieben“, worauf die Herrschaften verstummten· Befand sich der Armeestab damit unbewußt auch auf der gleichen Linie wie die Buchkritiker fast ausnahmslos der gesamten Schweizerpresse, die dem Roman schöne Anerkennung und liebenswürdige Worte widmeten, so hatten die Angriffe immerhin den Erfolg gehabt, daß der Verleger der ersten Auflage (ohne Wissen des Autors!) aus Angst eine entsprechende Erklärung in einigen Ostschweizerblättern veröffentlichte und die Ausgabe einer zweiten Auflage nicht wagte, und dies, obwohl er vier Wochen nach Erscheinen des Romanes fast die gesamte Auflage verkauft hatte! Umso mehr freue ich mich, in Adolf Fehr, Zürich, einen neuen Verleger gefunden zu haben – möge ihm der Erfolg der zweiten Auflage Lohn dafür sein.

Damit wäre also auch der Grund für die zweite Auflage durch einen anderen Verlag dargelegt.

Bewegte Bilder – Der endültige Durchbruch

Der gleichnamige Film war nur eine Frage der Zeit. Der Produzent der Praesens-Film AG, Lazar Wechsler, reagierte rasch, sicherte sich die Rechte am Stück, das Einverständnis von Gilberte Schneider-Montavon und das Patronat der Schweizerischen Nationalspende. An der Spitze dieser Stiftung für die Soldaten und ihre Familien standen General Guisan als Obmann und der Fürsorgechef der Armee, Oberst Feldmann, als ausführendes Organ.

Gilberte de Courgenay. Ein Film aus der Grenzbesetzung 1914-18 wurde zum überwältigenden Erfolg, obwohl das Rührstück nur mässige Kritik erhielt, die vom Pflichtlob bis zur Schelte des jungen Kanoniers Max Frisch (ja, dem Max Frisch) reichte. Einen wichtigen Anteil am Erfolg  hatte sicher Anne-Marie Blanc in der Hauptrolle; sie verlieh der Gilberte de Courgenay ein Gesicht, das sich bei der Schweizer Bevölkerung bis über den Zweiten Weltkrieg hinaus einprägte.
[Quelle: web.archive.org]

Zum Schluss eine Interpretation des „echten“ Gilberte-Liedes aus dem Spielfilm Gilberte de Courgenay von 1941.


Gilbertes Courgenay der 1920er lebt weiter

Wer sich mehr für „La petite Gilberte“ interessiert, dem sei ein Besuch des „Hotel de la gare“ in Courgenay nahegelegt, welches Besucher zu einer Zeitreise in die 1920er Jahre einlädt. Das Hotel befindet direkt gegenüber der Zugstation „Courgenay“, wo sich ebenfalls die Busstation „La petite Gilberte“ befindet. Auch der Name der Strasse ist äusserst leicht zu merken:

„Rue de la Petite Gilberte“.

In die „Rue de la petite Gilberte“ grenzt übrigens ebenfalls die „Rue Paul Montavon“, in welcher Gilbertes Bruder, der Musikprofessor und Komponist Paul Montavon, geehrt wird.

Beim Eckhaus am Anfang der „Rue de la petite Gilberte“, Gilbertes Geburtshaus, befindet sich neben einem schönen Gemälde von ihr eine historische Gedenktafel, auf der neben vielen interessanten Infos über Gilberte und den ersten Weltkrieg auch ein gewisser „R. B. Maeglin“ sein Erwähnung findet.

Evelyne und Bruno Bernasconi, seit 2015 die neuen Besitzer des „Hotel de la gare“, betreiben das Museums-Hotel im gewohnten Stil weiter und bieten u.A. auch 30-minütige Führungen an.

Reservationen können direkt über die offizielle Webseite getätigt werden:  www.lapetitegilberte.ch