Hämmer nit ’s erschti Gwitter scho g’ha,
Sogar no mit Hagelschlag verbunde?
( Me het jo mordsgoossi Megge gfunde! ) –
Das isch e Bewys: Dr Friehlig foht a!
Und jede, wo d’ Auge rächt offe het
Und mit syne-n-Ohre waiss z’ luschtere,
Dä gseht, wie sich d’ Veegel scho bluschtere
Und hert vor de Baim und bym Gartebett
E sonderbar Wirgge und Wäbe:
D’ Natur verwacht wider zuem Läbe!
Lueg numme zem Byschpil e Zwygli am Baum:
’s verwacht uus em altgwohnte Winterdraum ;
Wo d’ aneluegsch, Belleli, lenglig und rund,
Und das, was am Spitz obe-n-uuse kunnt,
Ganz schmal und ganz glai, dass me ’s kuum ka gseh,
Sinn wunzigi Blettli! Und wottsch noh meh
Vo däm ewige Friehligswunder erläbe
So stand emol lyslig e Stindli dernäbe,
Verheb ( wenn ’s goht ) ’s Schnuufe – wirsch stuune:
De hersch e ganz ghaimnisvoll Ruune
Dur d’ Stämm und dur d’ Escht goh – und ’s Grache
Vo Gnoschpe ; und anderi Sache
Erläbsch ( wenn D’ ganz still bisch, nadyrlig! )
Und ’s wird drum um ’s Härzli so fyrlig:
Das ewigi Wunder paggt jede Mensch a –
An däm wird e Fraid au my Gettikind ha!
Publiziert in Dr Glai Nazi – der Kinderbeilage der National Zeitung – am 29. März 1933.