's Läbe isch kai Kinderspil

's Läbe isch kai Kinderspil
Pagg's drum fescht am Fägge.
An dr Fasnacht pfyff, ruess, danz
Wie der Lump am Stägge!


Dieses prägnante, lebensbejahende Gedicht Bolos wurde uns im September 2026 von jemandem zugespielt, der es rein zufällig in der weiterlesen ...

Dr Blinddarm

Das isch e glungeni Gschicht! Y mecht ’s verzelle,
Wie my Frind Max, ohni dass är ’s hätt welle,
„Kunschtkritiker“ worde-n-isch!

In säller Zyt
Hänn sich e Hampfle gschäftlig tichtigi Lytt
In userer Stainevorstadt zämmegschlosse,
Und amene scheene Dag hänn weiterlesen ...

’s Gwitter

Es isch e rächte haisse Summertag.

Scho lang het d’ Sunne präglet, was sie mag
Und d’ Mensche mied gmacht, d’ Tier und Pflanzewält.
Do stygt ganz hinde, hoch am Himmelszält
E Wand uff, dunggelgrau, mit grauem Rand.
’s bygt weiterlesen ...

’s ewig Wunder!

Hämmer nit ’s erschti Gwitter scho g’ha,
Sogar no mit Hagelschlag verbunde?
( Me het jo mordsgoossi Megge gfunde! ) –
Das isch e Bewys: Dr Friehlig foht a!

Und jede, wo d’ Auge rächt offe het
Und mit syne-n-Ohre weiterlesen ...

Matrosensong

Fir unser Schwyzerländli, isch Basel „’s goldig Tor “!
Drum wärde mir Matrose, und sinn druff stolz, dasch wohr!
So alt ass unsere Rhy isch, so lang sinn Schiffer do –
Und d’ Liebi zue sym Stom wird keim Jungmatros weiterlesen ...

Adie Mäss

's Martinsgleggli lytet unbarmhärzig –
Adie Orgelemännli, Moggeständ,
Adie Rosekiechli, Resslirytti,
Adie Mässlyt – alles het en Änd!

Und wo 's hitte noh so luschtig wimmlet
Uff em Seibi, gseht me morn kai Bai;
Spurloos isch die Zauberwält verschwunde,
Blibe weiterlesen ...

E Gruess an Schwyzerische Präss-Verain

Nie isch 's so schwär gsi, wie in däne Zytte,
E Zyttig z' schrybe, das isch nit z' bestrytte.
Denn obenabe schwäbt, me waiss es jo
– vivat, crescat, ceterum cencéro –
Im Damokles sy alte Fyrwehrsabel.
Und drejt gar weiterlesen ...