Dr renoviert Dürer-Holbai-Brunne

Hitt isch e Fraidedag fir unseri Spale :
Noh vyl Verschandligs- und Verstümmligs-Quale
Isch unsere Spalebrunne ufferstande,
Brachtvoll – kai andere ka dergeege lande :
Näbscht em Her Zschokke, unserem Dänggmolpfläger,
Verdangge mir das guete Nammeträger :
Im Vatter Ehret weiterlesen ...

Vo Schönebuech bis Ammel

E blaue Himmel spannt sich iber ’s Tal –
E lyse Luft strycht iber Busch und Baum;
’s isch e-n-Oktoberdag ass wie-n-e Draum –
Rächts obe schimmeret am Hubelsaum
’s Räbgländ. Und z’ ringselum, bald brait, bald schmal,
Gsehsch Wald weiterlesen ...

Dr goldig Sundig

Glaub, dr Petrus het hit z’Nacht
zämme mit dr Sunne
gege Schnee und gege Wind
und mäng ander himmlisch Kind
g’schieberet – und bletzlig glacht :
„ . . . do: vier Buure – gwunne!“

Gmietlig butzt er d’ Dafel-n-uus weiterlesen ...

E glaine Spaziergang ... E groosse Spaziergang

Die Wuche sinn mer inere Oobestund,
Wie si so scheen wohrhaftig sälte kunnt,
Voruuse bummlet, sinn im Birsig noh,
Hänn drotz dr Dämmerig gseh am Himmel stoh
Unändlig wytt e Scheeferwilgglischar
Mit rotem Sunnesuum, und wunderbar
In de Konture, wie weiterlesen ...

Y sag kai Doon

Y bi-n-e Glyggemitglid wunderbar.
Kai Bai vo allne isch sich driiber glar,
Eb ych so bleed bi, oder nur so schych –
Y waiss es sälber nit, und mir isch ’s glych.
Y waiss au nit, wie-n-y derzue ko bi weiterlesen ...

Vorfasnacht

Erschtens heert me jetz in Basel,
Wo me goht und wo me stoht,
Wie in irgend ere Stube
Aine uff e K a l b f ä l l schloht!
Bald sin ’s d’ „Märmeli“ oder d’ „Dreyer“,
Bald sin weiterlesen ...

D’ Mässzyt kunnt!

E graue Himmel, drooschtlos schwär,
e rägeschwanger Wulggedach,
ass D’ mainsch, ’s käm handkehrum go schbritze –
e Näbelluft, bald kalt, bald warm,
ass ob me immene Drybhuus wär –
e Bortmenneh so altersschwach,
ass d’ kuum di drausch, dry weiterlesen ...

D’ Mäss 1934

Wenn je, so mag ’s juscht hitte-n-aabrocht sy,
E fraid- und wehmuetsvolli Elegy
Zuer Mässzytt loos z’ lo uff die alti Zytt:
Hitt, wo e Stigg vom Seibi z’ Bode lytt
Und wo „Paläscht“ an sy Stell wärde ko,
Wämmer weiterlesen ...

Mäss-Schluss

Es bimmelet hoch vom Martinsturm –
brennt ’s naime, oder lyttet ’s Schturm ?
Nai, nyt vo däm: nur d’ Mäss isch z’ Aend.
’s isch Zyt. Me friert scho stark an d’ Händ
und au an d’ Sohle-n-und an weiterlesen ...